Rückblick auf das Jahr 2024

Digitale Trends, Glasfaserverbindungen und Streaming-Dienste

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Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu, und es ist an der Zeit, einen Rückblick auf die bemerkenswerten Entwicklungen in der Breitbandtechnologie zu werfen. In den vergangenen Monaten gab es bedeutende Fortschritte und Veränderungen, die die Art und Weise, wie wir auf das Internet zugreifen und unsere Medien konsumieren, maßgeblich beeinflusst haben.


Besonders hervorzuheben sind die Fortschritte im Bereich der Glasfaserverbindungen, die eine wesentliche Rolle in der Modernisierung der Internetinfrastruktur spielen. Glasfaser bietet nicht nur schnellere Geschwindigkeiten, sondern auch eine stabilere Verbindung, die den steigenden Anforderungen der Nutzer gerecht wird. Parallel hierzu gab es zahlreiche Diskussionen über die Zukunft des traditionellen Fernsehempfangs, insbesondere im Hinblick auf Kabelfernsehen und die mögliche Abschaltung von DSL-Diensten. Diese Themen sind für viele Verbraucher von Bedeutung, da sie direkt die Verfügbarkeit und Qualität des Internetzugangs beeinflussen.


Ein weiterer entscheidender Aspekt in diesem Jahr war die Entwicklung und das Wachstum von Streaming-Plattformen, die unser Medienkonsumverhalten revolutioniert haben. Immer mehr Inhalte sind online verfügbar, was zu einer Vielzahl von Optionen führt und das traditionelle Fernsehverhalten in Frage stellt.


Insgesamt lässt sich sagen, dass 2024 ein Jahr voller Veränderungen und Herausforderungen im Bereich des Breitbandinternets war, das interessante Perspektiven für die Zukunft eröffnet. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen weiter auswirken werden und welche neuen Technologien und Trends uns im kommenden Jahr erwarten.

Internet Jahresrückblick

Der Rückblick auf die Monate 2024

2024

Januar

  • Der Kabelnetzbetreiber Vodafone hat am 31.Januar 2024 die analoge Übertragung von Radiosendern in seinem Kabelnetz eingestellt. Ab Februar ist der Empfang von Radio über das Vodafone-Kabelnetz ausschließlich in digitaler Form möglich.
  • Eine Untersuchung von Verivox zeigt, dass die Deutschen im Durchschnitt monatlich 42 Euro für ihren Internetvertrag ausgeben. Es besteht jedoch die Möglichkeit, diese Kosten erheblich zu senken: Vergleichen Sie die Tarife und profitieren Sie von einem Anbieterwechsel. Überprüfen Sie die Verfügbarkeit für Ihre Region, indem Sie Ihre Adresse im unserem Tarifrechner eingeben.
  • Im globalen Vergleich gehört Deutschland hinsichtlich der Internetgeschwindigkeit nicht zu den besten 50 Nationen und liegt somit weit zurück.

Februar

  • Seit dem 5. Februar 2024 hat Amazon entschieden, die Werbung während der Streams auf seinem Streaming-Dienst Prime Video auszusetzen. Nutzer, die weiterhin Filme und Serien ohne Unterbrechungen durch Werbung genießen möchten, können die „werbefrei“-Option für einen Preis von 2,99 Euro zusätzlich hinzubuchen.
  • Am 15. Februar verkündete die Telekom den Launch ihres aktualisierten MagentaTV-Portfolios, das nun mit einer verbesserten Benutzeroberfläche ausgestattet ist. Die vorherige Online-Videothek Megathek wurde in MagentaTV+ umbenannt. Darüber hinaus wurde der neue Tarif MagentaTV SmartStream eingeführt.
  • Die Analyse des Breitbandatlas des Bundes durch Verivox im Februar hat gezeigt, dass viele Gemeinden noch nicht vollständig mit Hochgeschwindigkeits-Internet versorgt sind. Über 3 Millionen Menschen in Deutschland haben keinen Zugang zu schnellem Internet, das mindestens 50 Mbit/s bietet.

März

  • AVM hat seinen neuen WLAN-Kabelrouter 6670 Cable auf den Markt gebracht. Dieser Router unterstützt den aktuellen, ultraschnellen WLAN-Standard Wi-Fi 7.
  • Im März veröffentlichte 1&1 die Finanzdaten für das Jahr 2023: Im letzten Quartal wurde der Rückgang der Kunden bei DSL und Glasfaser gestoppt. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 hatte 1&1 etwa 90.000 Kunden im Bereich Breitband verloren.

April

  • Die Debatte über das Ende des DSL-Netzes hat begonnen: In Regionen, in denen nahezu flächendeckend Glasfaser verfügbar ist, wird geplant, das DSL-Netz in den kommenden Jahren abzuschalten. Erste Pilotprojekte sind bereits in Arbeit. Eine landesweite Abschaltung zu einem festgelegten Termin ist jedoch nicht vorgesehen.
  • Eine Untersuchung von Verivox hat ergeben, dass in den letzten 12 Monaten 58 Prozent der Internetverträge teurer geworden sind. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, einen Tarifvergleich durchzuführen.
  • Netflix informiert seine Neu- und Bestandskunden über eine Preiserhöhung – je nach gewähltem Paket kann die Erhöhung bis zu 2 Euro pro Monat betragen.

Mai

  • Vodafone hat neue TV-Boxen für den Empfang seines GigaTV-Programms eingeführt. Die Box GigaTV Home Sound bietet Dolby Atmos Unterstützung.
  • Die Nachfrage nach Gigabit-Internet befindet sich auf einem ansteigenden Kurs: Bis zum Ende des ersten Halbjahres wird erwartet, dass 3,1 Millionen der aktiven Breitbandanschlüsse Geschwindigkeiten von mindestens 1 Gbit/s erreichen. Zudem nimmt der Datenverbrauch weiterhin zu.
  • Es scheint, als würde MagentaTV einen Schritt in die Vergangenheit machen: Das Unternehmen bietet jetzt auch Teletext für Nutzer von Internet-TV an. Überrascht hat jedoch die hohe Zahl von etwa 10 Millionen Nutzern, die wöchentlich auf Teletext zugreifen.

Juni

  • Der neue Top-Router von AVM, die Fritz!Box 7690 mit Wi-Fi 7, ist nun auf dem Markt.
  • Im Juni begann die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland, und Dank der neuen Booster-Technologie im Vodafone-Kabelnetz konnten die Tore erstmals früher übertragen werden als über Satellitenfernsehen.
  • Kurz vor dem Ende des sogenannten Nebenkostenprivilegs für Kabelfernsehen Anfang Juli herrscht bei den Kabel-TV-Kunden weiterhin große Unsicherheit. Ab Juli 2024 dürfen die Kosten für Kabelfernsehen nicht mehr über die Nebenkosten vom Vermieter abgerechnet werden.

Juli

  • Die Telekom hat begonnen, neue, eigenständige Glasfasertarife einzuführen, die Bandbreiten von 150, 300, 600 und 1.000 Mbit/s anbieten. Die Upload-Geschwindigkeit beträgt jeweils die Hälfte der Download-Geschwindigkeit. In einigen Regionen ist sogar Glasfaser mit beeindruckenden 2.000 Mbit/s verfügbar.
  • Vodafone blickt auf fünf Jahre Erfahrung mit Gigabit-Internet im Kabelnetz zurück. Der Dienst ist mittlerweile für mehr als 24 Millionen Haushalte zugänglich. Durch eine Modernisierung hat das Kabelnetz zudem an Stabilität gewonnen.
  • Laut einer Marktanalyse von Verivox steht der Norden Deutschlands bei der Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen bundesweit am besten da. In ländlichen Gebieten hingegen erfolgt der Anschluss an das schnelle Internet nur langsam.

August

  • Laut aktuellen Erhebungen nutzen 56 Prozent der über 55-Jährigen nach wie vor DSL-Anschlüsse. Dabei sind Glasfasertarife mittlerweile erschwinglicher als vielfach angenommen, und die Zufriedenheit mit Glasfaserverbindungen ist insgesamt höher.
  • Im Kabelfernsehen von Vodafone wird ab Januar die ARD sowie die dritten Programme ausschließlich in HD-Qualität ausgestrahlt. Grund dafür ist die Einstellung der SD-Übertragung durch die ARD, die am 7. Januar 2025 in Kraft tritt.
  • Eine Analyse von Verivox zeigt, dass sich viele Internettarife nach 24 Monaten im Durchschnitt um mehr als 50 Prozent verteuern. Für viele Internetnutzer ergibt sich somit nach zwei Jahren erheblicher Einsparungsbedarf, beispielsweise durch einen Wechsel des Anbieters.

September

  • Laut aktuellen Erhebungen nutzen 56 Prozent der über 55-Jährigen nach wie vor DSL-Anschlüsse. Dabei sind Glasfasertarife mittlerweile erschwinglicher als vielfach angenommen, und die Zufriedenheit mit Glasfaserverbindungen ist insgesamt höher.
  • Im Kabelfernsehen von Vodafone wird ab Januar die ARD sowie die dritten Programme ausschließlich in HD-Qualität ausgestrahlt. Grund dafür ist die Einstellung der SD-Übertragung durch die ARD, die am 7. Januar 2025 in Kraft tritt.
  • Eine Analyse von Verivox zeigt, dass sich viele Internettarife nach 24 Monaten im Durchschnitt um mehr als 50 Prozent verteuern. Für viele Internetnutzer ergibt sich somit nach zwei Jahren erheblicher Einsparungsbedarf, beispielsweise durch einen Wechsel des Anbieters.

Oktober

  • Vodafone erhöht die Verfügbarkeit seiner Glasfasertarife erheblich: Jetzt haben 9,5 Millionen Haushalte Zugang zu Vodafone-Glasfaser über die Glasfasernetze der Telekom sowie Deutsche Glasfaser.
  • Im Jahr 2024 stieg die Anzahl der neuen FTTH-Kunden (Fiber to the Home), die Glasfaser bis in die eigenen vier Wände nutzen, um rund 500.000. Bis 2027 wird angestrebt, die Zahl der Telekom-Glasfaseranschlüsse auf etwa 17,5 Millionen zu erhöhen. Ende 2024 standen bereits rund 10 Millionen Glasfaseranschlüsse zur Verfügung.
  • Eine Umfrage von Verivox zeigt, dass Videotext auch bei jüngeren Generationen Anklang findet, da dieser Dienst insbesondere mobil einige Vorteile bietet.

November

  • Mehr als die Hälfte der bestehenden Glasfaser-Kunden möchte nicht zu DSL oder Kabel-Internet zurückkehren. Bei der Wahl für Glasfaser spielen häufig die Vorteile des Gesamtpakets eine entscheidende Rolle.
  • Die Telekom hat ihren MagentaTV-Tarif MegaStream um einen weiteren Streaming-Dienst erweitert. Neben Netflix, Disney+ und RTL+ ist nun auch Apple TV+ Teil des Angebots.
  • Der Internet-TV-Anbieter waipu.tv kündigt für Mitte Januar eine Preiserhöhung an. Das Paket Perfect Plus wird um 2 Euro teurer.

Dezember

  • Der Breitbandatlas des Bundes zeigt, dass Glasfaseranschlüsse, sowohl bis ins Gebäude (FTTB) als auch bis in die Wohnung (FTTH), für etwa 36 Prozent der Haushalte in Deutschland verfügbar sind. Die Verfügbarkeit variiert jedoch stark zwischen den einzelnen Bundesländern.
  • 1&1 hat im Rahmen einer Sonderaktion einige ausgewählte Glasfasertarife mit Geschwindigkeiten von 150 und 300 Mbit/s zu den Preisen von DSL-Tarifen angeboten. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, diese Tarife für die ersten 10 Monate zum Preis von 9,99 Euro pro Monat zu erhalten.
  • Call-by-Call wird eingestellt: Die Sparvorwahlen für Telekom-Nutzer, die es ermöglichten, kostengünstige Telefongespräche zu führen, sind nur noch bis zum 31. Dezember 2024 verfügbar. Lediglich etwa 2 Prozent der Deutschen nutzen bisher diese Nummern.

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