Fast drei Millionen Menschen in Deutschland haben keinen Zugang zu schnellem Internet

  • 100% kostenlos und unverbindlich
  • Über 300 Anbieter im Vergleich
  • Täglich aktualisiert für beste Preise
  • Erfahrung & Expertise
  • Fair & Transparent
  • Kunden-freundlich
Alle wichtigen Internetanbieter im Vergleich – bundesweit und regional

Eigentlich sollte Deutschland überall über schnelles Internet verfügen. Dennoch sind rund 2,8 Millionen Menschen hierzulande weiterhin auf langsame Verbindungen angewiesen. Etwa 900.000 von ihnen erreichen nicht einmal die festgelegte Mindestgeschwindigkeit von 15 Mbit/s beim Surfen.

langsames Internet in Deutschland
Internet & Telefon Tarife vergleichen
  • Entdecken Sie über 300 DSL-, Kabel- und Glasfaseranbieter
  • Unverbindlich und kostenfrei vergleichen
  • Finden Sie mit wenigen Klicks die günstigsten Preise
  • Direkt online abschließen – einfach und schnell
  • TÜV-geprüfter Vergleichsrechner
  • 100% kostenlos und unverbindlich
Internet & Telefon Tarife vergleichen
  • Entdecken Sie über 300 DSL-, Kabel- und Glasfaseranbieter
  • Unverbindlich und kostenfrei vergleichen
  • Finden Sie mit wenigen Klicks die günstigsten Preise
  • Direkt online abschließen – einfach und schnell
  • TÜV-geprüfter Vergleichsrechner
  • 100% kostenlos und unverbindlich

Tausende Städte und Gemeinden noch unzureichend mit Infrastruktur versorgt

Laut dem Bundesbreitbandatlas verfügen 96,5 Prozent der deutschen Haushalte über eine Download-Geschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s. Die restlichen 3,5 Prozent müssen mit geringeren Geschwindigkeiten auskommen, wodurch insgesamt 1,4 Millionen Haushalte oder 2,8 Millionen Menschen keinen Zugang zu schnellem Internet haben. Die Ausbauquote ist im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 0,63 Prozent gestiegen.

Es gibt 10.639 Gemeinden in Deutschland, in denen eine Versorgung mit 50 Mbit/s nicht gegeben ist. In 234 dieser Gemeinden liegt die 50-Mbit/s-Abdeckung bei höchstens zehn Prozent, wobei mehr als die Hälfte (137 Gemeinden) gar keinen Zugang zu festen Breitbandverbindungen mit mindestens 50 Mbit/s hat, sei es durch DSL, Kabel oder Glasfaser. Eine Geschwindigkeit von 50 Mbit/s gilt heute nur noch als Standard, und solche Tarife werden von den meisten Anbietern kaum noch beworben. Stattdessen entwickeln sich 100 Mbit/s zunehmend zum neuen Standard, wie die Buchungszahlen auf unserem Vergleichsportal belegen.

Mindestgeschwindigkeit erreicht lediglich 30 Prozent des früheren Standards

Ende 2024 wurde die Mindestgeschwindigkeit für Internetverbindungen auf 15 Mbit/s beim Download erhöht, was lediglich 30 Prozent eines 50-Mbit/s-Anschlusses entspricht. Laut Schamberg ist die flächendeckende Abdeckung mit dieser Geschwindigkeit allerdings noch nicht Realität: „Fast eine halbe Million Haushalte erreicht diese Rate nicht und ist somit gezwungen, mit extrem langsamer Verbindung zu surfen.“ Berechnungen der Bundesnetzagentur, die neben dem gesteigerten Upload auch anschlussbezogene Daten aus Gesprächen mit Betreibern berücksichtigen, zeigen sogar noch höhere Werte.

Eine vollumfängliche digitale Teilhabe ist nicht gesichert, wenn große Regionen unzureichend versorgt sind. Häufig hängt der Zugang zu schnellem Internet noch vom Wohnort ab, was die digitale Kluft innerhalb der Gesellschaft vertieft. Der Ausbau von Glasfaser ist zweifellos entscheidend, doch sollten auch die Minimalanforderungen nun endlich rasch umgesetzt werden.

Zunehmender Datenkonsum durch Künstliche Intelligenz und Streaming-Dienste

In den nächsten Jahren wird ein schneller Internetanschluss immer wichtiger, da Cloud Computing, Homeoffice-Videokonferenzen, Streaming von Live-Vorlesungen und interaktiven Kursen sowie die Verarbeitung großer Datenmengen durch Künstliche Intelligenz zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ein leistungsstarker Tarif kostet oft nicht mehr als ein langsamerer Vertrag: Viele Kunden stellen fest, dass sie beim Wechsel von einem alten Vertrag jetzt die doppelte Surfgeschwindigkeit zum gleichen Preis erhalten.

Außerdem erhöhen sich viele Internettarife nach der anfänglichen Vertragslaufzeit. Unsere jüngste Analyse zeigt, dass dies bei 92 Prozent der Tarife der Fall ist. Nach 24 Monaten entfallen die Neukunden-Vorteile und Rabattaktionen, wodurch für die gleiche Leistung plötzlich mehr bezahlt werden muss. Aber Kunden müssen das nicht einfach akzeptieren: Internetverträge dürfen sich heute nach der Mindestlaufzeit nicht automatisch um weitere 12 Monate verlängern und sind stattdessen monatlich kündbar.

Aktuelle News