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2023 im Rückblick: Fortschritte und Herausforderungen des Breitband-Internets

04.01.2024
Breitbandausbau 2023 im RückblickDas Jahr 2023 ging zu Ende und wir werfen einen Rückblick auf die Fortschritte im Bereich Breitband in den vergangenen 12 Monaten. Welche Entwicklungen gab es beim Ausbau von Glasfaserverbindungen in Deutschland? Wie haben sich die Preise für Internetverträge entwickelt? Und welche Pläne stehen für das Jahr 2024 an?

 
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Glasfaseranschlüsse gefragter denn je: Nachfrage steigt 2023

Im Jahr 2023 ist die Anzahl der Breitbandanschlüsse in Deutschland leicht gestiegen. Laut Schätzung des VATM, dem Branchenverband, stehen zum Jahresende etwa 37 Millionen Breitbandanschlüsse im Land zur Verfügung. Während die Zahl der DSL-Anschlüsse um 400.000 auf 24,3 Millionen zurückging, sank die Anzahl der Kabel-Internet-Anschlüsse um 200.000 auf 8,7 Millionen. Hingegen stieg die Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen um eine Million auf insgesamt 4,2 Millionen an. Die Telekom bleibt auch im Jahr 2023 mit rund 14,9 Millionen Breitbandkunden der größte Internetanbieter Deutschlands.

Glasfaserausbau: Gute Entwicklung, aber flächendeckende Verfügbarkeit fehlt

Im Verlauf dieses Jahres wurden große Fortschritte beim Ausbau der schnellen Glasfasernetze erzielt. Bis zum Ende des Jahres 2023 wird die Gesamtzahl der verfügbaren Glasfaseranschlüsse deutschlandweit voraussichtlich bei 16,2 Millionen liegen. Dabei handelt es sich sowohl um Anschlüsse bis in das Gebäude (FTTB – Fiber to the Building) als auch bis in die Wohnungen der Kunden (FTTH – Fiber to the Home). Allerdings sind viele dieser Glasfaseranschlüsse noch nicht buchbar und enden lediglich an den Straßen nahe den Gebäuden. Aktuell sind etwas über 8 Millionen Haushalte tatsächlich mit einem Glasfaseranschluss verbunden, wobei bereits etwa 4,2 Millionen Haushalte diesen Anschluss aktiviert haben.

Glasfaser: Telekom & Konkurrenz kämpfen um die Spitze

Die Deutsche Telekom hat mittlerweile ein Glasfasernetzwerk von 730.000 Kilometern aufgebaut. Im Laufe dieses Jahres wurden laut dem Unternehmen 2,5 Millionen neue Glasfaseranschlüsse geschaffen. Etwa acht Millionen Haushalte haben die Möglichkeit, bei der Telekom einen Glasfaseranschluss zu buchen. Aktuell nutzen rund eine Million Kunden der Telekom das Internet über Glasfaser. Bis zum Jahr 2024 plant die Telekom, die Anzahl ihrer Glasfaseranschlüsse auf 10 Millionen zu erhöhen.

Auch die Konkurrenz setzt stark auf den Ausbau von Glasfasernetzen. Bereits 3,2 Millionen Kunden nutzen bei den Wettbewerbern der Telekom einen solchen Anschluss. Insgesamt haben diese Wettbewerber bis Ende des Jahres 2023 etwa neun Millionen Glasfaseranschlüsse installiert. Mittlerweile bieten nahezu alle bundesweiten und regionalen Provider Tarife für Internet per Glasfaser an – sei es nun die Deutsche Telekom, Vodafone, 1&1, o2 oder M-net sowie NetCologne oder EWE oder auch Deutsche Glasfaser: Jeder Anbieter bewirbt unterschiedliche Bandbreiten für das Surfen über den glasfaserverstärkten Zugang.. Es gibt beispielsweise Tarife mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s oder sogar100 Mbit/s . Die meisten Anbieter ermöglichen maximale Surfgeschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde (Gbit/s).

Preiserhöhungen bei Internetanbietern: Kunden wechseln den Provider

Im Jahr 2023 haben viele Internetanbieter ihre Preise erhöht, sowohl für Neukunden als auch für Bestandskunden. Vodafone kündigte zum Beispiel im Frühjahr eine solche Erhöhung an und o2 erhöhte Mitte November die Grundpreise seiner Tarife. Laut einer Analyse von Verivox waren im September 2023 21 von 41 untersuchten Internettarifen der großen Provider teurer als noch im Juli 2022. Die Inflation hat sich also auf die Angebote der Internetanbieter ausgewirkt.

Diese Preiserhöhungen hatten Konsequenzen: Bestandskunden konnten bei Erhöhungen in der Regel außerordentlich kündigen und den Anbieter schnell wechseln. Sowohl Vodafone als auch 1&1 haben dieses Jahr Breitbandkunden verloren. Dagegen konnte vor allem die Telekom zwischen Juli und September 2023 fast 100.000 neue Breitbandkunden gewinnen und gehört somit zu den Gewinnern.

Entdecke die besten Alternativen zum klassischen Kabelfernsehen!

Kabelfernsehen Alternative Internet-TVIm Jahr 2024 wird das Kabelfernsehen sein 40-jähriges Jubiläum feiern, denn am 1. Januar 1984 wurde es in Deutschland eingeführt. Allerdings stehen im Hinblick auf Kabel-TV einige Veränderungen bevor. Ab Juli 2024 kann das Kabelfernsehen nicht mehr über die Mietnebenkosten abgerechnet werden. Bisher mussten Mieter pauschal für Kabel-TV zahlen, auch wenn sie es nicht genutzt haben. Aufgrund des Wegfalls dieses sogenannten Nebenkostenprivilegs müssen Mieter ab Sommer 2024 selbst einen Vertrag mit einem TV-Anbieter abschließen.

Vodafone, der größte Kabelnetzbetreiber, bietet bereits seinen betroffenen Kunden ein entsprechendes TV-Angebot namens „TV Connect“ an. Außerdem können Internet-Neukunden optional und kostenlos ein TV-Angebot hinzubuchen – dies ist sogar bei Buchung über Verivox möglich. Bei vielen Tarifen können Sie zudem von einem Verivox-Cashback profitieren. Auch PYUR wartet mit einem überarbeiteten TV-Angebot auf.

Alternativ haben bisherige Kabel-TV-Kunden jedoch auch die Möglichkeit, künftig Internet-TV von Anbietern wie Zattoo, waipu.tv oder Joyn zu nutzen.
Die Telekom wiederum bietet Komplettpakete an: Internet, Telefon und MagentaTV – ein weiteres TV-Angebot.
Selbst ohne einen Telekomanschluss besteht die Option MagentaTV zu buchen.

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