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Mobilfunk statt Festnetz? Eine Analyse zeigt: WLAN zu Hause spart Kosten

04.12.2023
WLAN zu Hause spart KostenWenn man sich entscheidet, auf einen festen Internetanschluss zu verzichten und stattdessen das Smartphone für Online-Aktivitäten zu nutzen, besteht die Gefahr deutlich höherer Kosten bei nahezu gleicher Leistung. Außerdem entfällt ohne Festnetz auch der Zugang zum WLAN, was den Datenbedarf zu Hause erheblich erhöht. Eine Marktanalyse eines Vergleichsportals hat gezeigt, dass es in den meisten Fällen finanziell nicht sinnvoll ist, das Festnetz durch Mobilfunk zu ersetzen.

 
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Festnetz vs. Mobilfunk: Datenverbrauch im Vergleich – Warum WLAN entscheidend ist!

Gemäß des VATM werden in diesem Jahr durchschnittlich 320 Gigabyte (GB) pro Monat über einen stationären Internetanschluss verbraucht. Im Vergleich dazu liegt das Datenvolumen, das über Mobilfunknetze fließt, bei knapp 6,6 GB pro Anschluss und Monat – etwa 48-mal niedriger. Es ist unklar, welchen Anteil die mobilen Geräte haben, die sich über WLAN mit dem Festnetz verbinden. Die Netzbetreiber geben darüber keine Auskunft.

Für die meisten Menschen ist es selbstverständlich, dass sie zu Hause oder am Arbeitsplatz ihr Smartphone mit dem Internet verbinden – jedoch nicht über ihren Handytarif sondern über das WLAN ihres festen Internetanschlusses. Ohne WLAN-Netze würde der Bedarf an mobilen Daten stark steigen.

Warum ein Festnetzanschluss immer noch die bessere Wahl ist: Preis-Leistungsverhältnis schlägt Mobilfunktarife

Aktuell kann man einen stabilen Internetanschluss zu einem durchschnittlichen monatlichen Preis von etwa 20 Euro bekommen. Die günstigste ungedrosselte Handy-Flatrate kostet in etwa dasselbe, bietet jedoch nur eine Geschwindigkeit von 3 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), was im Vergleich zu stationären Anschlüssen deutlich langsamer ist und nicht ausreicht, um flüssiges Video- oder Streaming-Erlebnis zu ermöglichen. Wenn man genauso schnell surfen möchte wie mit einem Festnetzanschluss, muss man mindestens den doppelten Monatspreis bezahlen.

Mobile Internetverbindungen können feste Anschlüsse nur begrenzt ersetzen, insbesondere wenn man sich regelmäßig an denselben Orten aufhält. Über das WLAN eines festen Anschlusses können alle mobilen Geräte verbunden werden. Dadurch kann das Datenvolumen aller Handytarife im Haushalt – ein entscheidender Kostenfaktor – erheblich reduziert werden. Ein fester Internetanschluss lohnt sich also besonders dann, wenn mehrere Personen auf das WLAN zugreifen möchten.

Vermeide teure Zusatzkosten: Warum der Zukauf von Datenvolumen die Ausnahme bleiben sollte

Zusätzlich dazu gibt es noch eine weitere Sache zu beachten: Fast alle Smartphone-Tarife, die keine echte Flatrate beinhalten (was auf weit über 90 Prozent des Marktes zutrifft), werden stark gedrosselt, sobald das gebuchte Datenvolumen erreicht ist. Wenn man dann zusätzliches Highspeed-Datenvolumen dazubucht, muss man oft bis zu 3 Euro für 250 Megabyte bezahlen (bei Vodafone). Das kann je nach Ausgangstarif bis zu zehnmal mehr sein. Die Optionen zum Nachbuchen sind bei Anbietern wie Aldi Talk etwas günstiger (höchstens doppelter Preis). Allerdings bietet Vodafone Wenignutzern einen Vorteil: Wenn man im laufenden Monat nicht das gesamte Datenkontingent verbraucht hat, kann man es auch im Folgemonat nutzen. Bei allen anderen Anbietern verfällt das ungenutzte Datenvolumen.

Mit einer massiven Drosselung der Geschwindigkeit ist eine vernünftige Internetnutzung heutzutage nicht mehr möglich. Statt vorher möglicherweise bis zu 500 Megabit pro Sekunde werden nur noch 64 oder sogar nur noch 32 Kilobit pro Sekunde übertragen. Es sei denn natürlich in einigen Prepaidtarifen von O2 wird lediglich auf 384 Kbit/s gedrosselt – damit kann immerhin Surfen auf Basisniveau oder der Versand von Fotos ermöglicht werden. Mit diesen niedrigeren Geschwindigkeiten können gerade einmal reine Textnachrichten versendet werden.

Es sollte beachtet werden, dass nicht nur Smartphone-Tarife gedrosselt werden, sondern auch Tarife mit mobilen Routern wie dem GigaCube oder der Speedbox. Solche Angebote sind beispielsweise für die Nutzung in einer Gartenhütte oder einem Wohnmobil geeignet. Allerdings sollten sie nicht dauerhaft als Ersatz für einen Festnetzanschluss genutzt werden, unter anderem wegen der hohen Kosten.

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