Router und Telefon: Alles zu Installation und Aufstellungsort

Die Gebrauchsanweisung sagt einem alles, was man wissen muss? Mitnichten. Denn oft genug bleibt darin Grundlegendes unerwähnt. Zu diesem Zweck zeigt der folgende Ratgeber die „handfeste Seite“ von Router, Telefon, Kabeln und Co.

Der Aufstellungsort des Routers

Router Installation und AufstellungsortWer seinen Router so auf den Boden legt, braucht sich über schwaches WLAN und Stolperfallen nicht zu wundern. Das können auch Heimwerker-Neulinge viel besser.Jeder dürfte es schon mal erlebt haben: Das Handy zeigt eigentlich noch zwei Balken der WLAN-Signalstärke an, dennoch brauchen Seiten eine gefühlte Ewigkeit für den Aufbau. Vornehmlich liegt das daran, dass die Symbole in der Statusleiste nicht sonderlich präzise sind. Das Gerät zeigt „ausreichend“ an, obwohl die Signalstärke dies für den Praxisbetrieb nicht mehr ist.

Das führt uns zum Aufstellungsort eines WLAN-Routers. In der Betriebsanleitung steht meist nur „zentral“. Das ist zwar ein guter Ratschlag, der dafür sorgt, dass zumindest alle Wohnungs-Ecken eine gleiche – theoretische – Chance auf Signalversorgung haben. Wesentlich praktischer ist es jedoch, den Router zunächst mit einem sehr langen Kabel zu verbinden, sodass man ihn frei bewegen kann.

Dann braucht es ein etwas genaueres Signalstärke-Messwerkzeug. Für Windows gibt es dazu ebenso eine App, wie es gleichartige Tools für iOS und Android gibt. Mit diesen prüft man nun von jedem potenziellen Montageort des Routers aus die Signalstärke an allen relevanten Stellen in Haus/Wohnung. Handelt es sich um einen Router mit externen, verstellbaren Antennen, diese bitte justieren. Solche Antennen strahlen immer im rechten Winkel von der Antennenachse ab – also nicht dorthin, wo die Antennenspitze hinweist.

Ferner sollte man versuchen, den Router möglichst hoch zu installieren. In mehrstöckigen Gebäuden schon für eine harmonischere Signalversorgung. Doch auch generell, weil dort das Risiko geringer ist, dass das WLAN-Signal von anderen Elektrogeräten gestört wird – bei den wenigsten hängen Fernseher und Co. direkt unter der Decke.

Der Aufstellungsort des Telefons

Viele Menschen kaufen sich heute den Router zusammen mit dem Telefon als Kombipaket – allerdings gilt auch, nur, weil beide Geräte zusammen gekauft werden, sollten sie keinesfalls auch (räumlich) zusammen betrieben werden.

Denn obschon die Frequenzen von WLAN und den Signalen, die zwischen Schnurlostelefon und Basisstation übertragen werden, sich unterscheiden, liegen die Frequenzbänder a) doch nicht sonderlich weit auseinander und b) unterliegen Funkwellen immer dem Risiko, sich gegenseitig zu beeinflussen.

Soll bedeuten: Die Basisstation des Telefons sollte so weit wie möglich vom WLAN-Router entfernt stehen. Ein Meter ist das Mindeste, mehr ist immer besser. Das lässt sich im Zweifelsfall einfach über ein längeres Kabel aus dem Elektrodiscounter erzielen.

Montage des Routers

Leider sparen viele Hersteller an etwas Wichtigem: Helferlein für die Wandmontage. Denn obschon es schwer ist, dessen rückseitige Montagepunkte so an die Wand zu übertragen, dass man die Bohrungen in den richtigen Abständen setzen kann, finden sich nur in den seltensten Fällen im Karton Bohrschablonen.

Doch das ist kein Problem. Zunächst legt man dazu den Router auf einen Kopierer. Dann durchbohrt man die Stellen auf der Kopie, durch welche die Montageschrauben kommen, mit einem Bleistift und hat seine Schablone. Diese muss jetzt bloß noch an der Wand ausgerichtet werden. Dazu nimmt man eine Wasserwaage (eine „echte“, keine App) und orientiert sich auf der Kopie nur an den Bohrungspunkten, nicht am Rand des Papiers (dazu müsste der Router absolut gerade auf dem Kopierer gelegen haben). Jetzt noch zwei Bleistiftpunkte dort, wo die Löcher sitzen sollen und es kann losgehen.

Telefon Installation und AufstellungsortEine zu dicht am WLAN-Router positionierte Schnurlostelefon-Basisstation kann u.U. das Wifi-Signal stören.

Fast zumindest. Zuvor sollte geprüft werden, ob in der Wand Leitungen verlaufen. Bitte nicht ignorieren, bohrt man eine Stromleitung an, wird die Reparatur teuer. Einen solchen Leitungsfinder gibt es im Baumarkt. Gibt er grünes Licht, legt man einen der Dübel, die beim Router dabei waren, so neben den Bohrer, dass vorderes Dübel-Ende und Bohrerspitze auf einer Ebene liegen. Dann markiert man mit Klebeband oder einem Marker-Strich auf dem Bohrer, wo der Dübel endet – so vermeidet man, zu tief zu bohren.

Während ein Helfer nun den Staubsauger an den Ort des Geschehens hält, bohrt man die Löcher. Dann nur noch Dübel bis zum Anschlag hineinstecken und die Schrauben so weit hineindrehen, dass sie noch einige Millimeter hervorragen. Hier muss man mit dem Router meist ein paar Mal prüfen und nachjustieren.

Das Verstecken der Kabel

Strom, Telefon, oft noch ein oder mehrere LAN-Kabel. Das alles führt entweder in den Router hinein oder aus diesem heraus – und gerade, wenn man das Gerät unter der Decke installiert hat, bedeutet es, dass da ein dickes Bündel nicht gerade schöner Kabel an der Wand baumelt. Die müssen weg.

Dazu besorgt man sich Kabelkanal – ein U-Förmiger Kunststoffstreifen, dessen offene Seite von der Wand weg weist und die man später durch einen Deckel verschließen kann. Meist werden diese Kabelkanäle nur in Braun, Grau und Weiß angeboten. Doch die Grundfarbe spielt keine Rolle, das wird noch gestrichen.

Los geht es, indem der Kabelkanal so an der Wand angesetzt wird, dass zwar einerseits eine maximale Kabellänge erfasst wird, diese sich aber andererseits am Router ohne Spannung aufsplitten können. Ist der Kabelschacht zu lang, kann er per Messer gekürzt werden. Dann richtet man ihn senkrecht aus und markiert den Verlauf auf einigen Zentimetern mit einem Bleistiftstrich an der Wand. Jetzt kann man aussuchen: Entweder man dübelt den Kabelkanal ähnlich wie den Router fest oder aber man nutzt die Kraft moderner Klebstoffe. Letzteres hält ebenso gut, wird allerdings bei einem etwaigen Entfernen immer dafür sorgen, dass zumindest der darunterliegende Farbauftrag, meist aber auch die Tapete, beschädigt wird – das sollten vor allem Mieter bedenken, die beim Auszug dadurch ggf. gezwungen sind, neu zu tapezieren.

Ist der Kabelkanal an der Wand, müssen nur noch die Leitungen hineingelegt werden. Dann noch den Deckel drauf und es darf zum Pinsel gegriffen werden. Hier sollte man zunächst prüfen, wie gut die Wandfarbe deckt – auf Kunststoff oft ein Problem, welches für ziemlich hässliche Pinselstriche sorgt. In dem Fall sollte der Kabelkanal zuvor noch mit einem Haft-Primer eingestrichen werden. Der gibt der glatten Kunststoff-Oberfläche eine ähnliche Struktur wie Putz oder Tapete.

Bildquellen:
1) pixabay.com © stux
2) pixabay.com © atimedia

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