DSL- und Kabel-Internetanschluss einrichten

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Das Wichtigste zusammengefasst:
  • Zubehör für Anschlüsse: Für DSL sind Telefonkabel (TAE), LAN-Kabel und ein DSL-Router notwendig; für Kabelinternet werden ein koaxiales Datenkabel, LAN-Kabel und Kabel-Router benötigt.
  • Anschlussprozedur: DSL wird über die Telefondose verbunden, während Kabelinternet über eine Multimediadose angeschlossen wird; beide ermöglichen optional WLAN-Nutzung.
  • Technische Unterschiede: DSL nutzt Telefonleitungen mit Geschwindigkeiten bis 250 Mbit/s und ist fast überall verfügbar; Kabelinternet nutzt Fernsehkabel mit bis zu 1.000 Mbit/s, hat jedoch schwankende Geschwindigkeiten.
  • Nutzerentscheidung: Die Wahl zwischen DSL und Kabelinternet hängt von der individuellen Nutzung, Verfügbarkeit und bevorzugten Geschwindigkeiten ab; beide Optionen sind preislich vergleichbar.

Sie benötigen an Zubehör Telefonkabel, kurz TAE genannt, LAN-Kabel und einen DSL-Router. Das Telefonkabel ist notwendig, um den Router mit der Telefondose zu verbinden. Auf der einen Seite befindet sich der F-Stecker, auf der anderen Seite finden Sie hingegen den kleineren RJ45-Stecker. Die Geräte müssen mit dem Internet verbunden werden, dazu dient unter anderem das LAN-Kabel. Normalerweise gehört das LAN-Kabel zum Lieferumfang des DSL-Routers. Dieser ist notwendig, um überhaupt den Anschluss zu aktivieren. Das erforderliche DSL-Modem ist im Router integriert. Die Möglichkeit WLAN einzurichten, ist selbstverständlich möglich. Der Router muss allerdings über die WLAN-Funktion verfügen.

DSL Kabel Internetanschluss einrichten

Wie wird angeschlossen

Das Telefonkabel wird mit der Seite, die den RJ145 Stecker enthält, an der Buchse, beschriftet mit „DSL“, angeschlossen. Das LAN-Kabel wird mit der LAN-Buchse verbunden. Die Seite des Telefonkabels, die über den F-Stecker verfügt, wird mit der Telefonbuchse verbunden. Für Sie ist der mittlere Anschluss der drei vorhandenen Anschlüsse relevant, der überdies mit dem Buchstaben „F“ ausgezeichnet ist. Nun ist der DSL-Router in der Lage, mit dem Internet verbunden zu werden. Die Verbindung zum Stromnetz wird hergestellt. Es vorteilhaft, wenn Sie den Router vom Anbieter beziehen. Das DSL ermöglicht das Surfen über die Telefonleitung im Internet. Der Router wird über die Telefondose angeschlossen.

Anschluss via WLAN ist in beiden Bereichen DSL und Kabel möglich

Wenn Sie über einen Router mit WLAN-Funktion verfügen, können WiFi-fähige Geräte, wie beispielsweise Smartphones, Tablets, Fernseher die Online-Verbindung ermöglichen. Verfügt Ihr Router gar über einen sogenannten WLAN-Knopf kann das Netzwerk nach Belieben ein- und ausgeschaltet werden. Es ist sinnvoll, sich das Passwort irgendwo aufzuschreiben und darüber hinaus sollte der Netzwerkname ebenfalls in Erinnerung bleiben. Die Voraussetzungen für das Kabel-Internet mit WLAN-Nutzung sind gleichlautend. Wenn Sie in der Adresszeile des Browsers die URL des infrage kommenden Routers eingeben, müssen Sie nur noch die WLAN-Version wählen. Ab diesem Zeitpunkt kann das Netzwerk auf Wunsch jederzeit deaktiviert werden. Komfortable Router ermöglichen, Zeitpläne für die automatische Betätigung zu integrieren.

DSL Kabel Router Anschliessen

Kabel-Internetanschluss einrichten

Das Zubehör besteht aus dem koaxialen Datenkabel, dem LAN-Kabel und dem Kabel-Router. Der Router muss mit der Multimediadose des Kabelanschlusses verbunden werden. Dies geschieht durch das Koaxialkabel. Das LAN-Kabel sorgt für die Verbindung zum Internet. Der Kabel-Router verfügt über ein integriertes Kabelmodem.

Internet via Kabel wird angeschlossen

Das Datenkabel wird an der Buchse angeschlossen, die Aufschrift Cable führt Sie dahin. Nun wird das LAN-Kabel mit der LAN-Buchse verbunden. Auch hier kann die Verbindung per WLAN aktiviert werden Falls bei Ihnen keine Multimediadose vorhanden ist, können Sie mit einem entsprechenden Adapter das Data-Kabel anschließen. Der Router kann nun mit dem Internet verbunden werden. Der Kabelanschluss ermöglicht das Surfen über das TV-Kabelnetz im Internet. Der Kabel-Router wird mit der Multimediadose oder Kabeldose die Verbindung zum Internet herstellen.

Zusammenfassung des erforderlichen Zubehörs

Bevor Sie mit der Tätigkeit beginnen, ist es ratsam, das Zubehör vorher zu beschaffen. Die Anschlüsse werden entweder über das Telefon oder über das Fernsehen angeschlossen, um den Internetzugang zu ermöglichen. Die Tabelle erleichtert Ihnen die Übersicht:

DSL Zubehör
Kabel Zubehör

Telefonkabel TAE

Telefonkabel TAE

Datenkabel koaxial

Datenkabel Koaxial

LAN-Kabel

Lan Kabel

LAN-Kabel

Lan Kabel

DSL-Router

Router

Kabel-Router

Router

Voraussetzungen DSL- Anschluss

  • Telefondose für den RJ45-Stecker und für den F-Stecker

Voraussetzungen für den Kabelanschluss

  • Multimediadose, falls nicht vorhanden, Adapter nutzen,
  • TV- und Radio-Buchse sind vorhanden, nur Data fehlt, Adapter ermöglicht problemloses Anschließen.

Es gibt einige Unterschiede:

DSL

Kabel

Technik

Telefonleitung

Fernsehkabel

Geschwindigkeiten

VDSL bis 250 Mbits/s

Bis zu 1.000 MBit/s

Verfügbarkeit

Fast überall

Richtet sich nach der Adresse des Nutzers.

Stabilität

Stabile Übertragungszeit

Schwankungen sind möglich.

DSL setzt sich aus drei Kategorien zusammen:

  • ADSL Download-Geschwindigkeit ist höher als Upload-Geschwindigkeit,
  • SDSL Download- und Upload-Geschwindigkeit sind ungefähr gleich
  • VDSL ist bekannt als very-high-rate Digital Subscriber Line. Downstream möglich bis 250 Mbit/s, Upstream-Geschwindigkeit beläuft sich auf 40 Mbit/s

Fazit:

Häufig wird DSL genutzt, Kabel-Internet ist nur flächenweise verfügbar. Die Geschwindigkeiten via Kabel sind allerdings ziemlich hoch und für den Vielsurfer optimal. Das Kabel-Internet punktet zwar mit hohen Geschwindigkeiten, die allerdings während der Stoßzeiten stark schwanken können und zum Sinken der Schnelligkeit führen. Mehrere Geräte parallel zu nutzen, ist in der Variante Kabel häufig mit Störungen verbunden. Die Kabelanbieter sind meist regional zu finden, während DSL in der gesamten Bundesrepublik verfügbar ist. In preislicher Hinsicht sind beide Varianten fast gleichgestellt. Der Vorteil des Kabel-Internets ist das Übertragungstempo. Es kann auch von Experten nicht bestimmt gesagt werden, ob DSL besser ist oder Kabel. Es richtet sich nach dem Surfverhalten des Nutzers und nach der Verfügbarkeit.

FAQ – Häufige Fragen

Für DSL benötigen Sie einen DSL-fähigen Router, der an die TAE-Dose angeschlossen wird; ein separater Splitter ist bei heutigen IP-Anschlüssen meist nicht mehr nötig. Für Kabelinternet wird ein Kabelrouter oder ein separates Kabelmodem nach DOCSIS-Standard an der Multimediadose genutzt. Eigene Geräte sind in der Regel möglich, achten Sie dabei auf die Freigabelisten des Anbieters und die korrekten Zugangsdaten.

Nach der Bestellung prüft der Anbieter die Verfügbarkeit und vergibt einen Schalttermin, bei Neubauten oder nicht aktivierten Dosen ist oft ein Technikerbesuch erforderlich. Am Schalttermin wird die Leitung freigeschaltet bzw. die Multimediadose geprüft und ggf. angepasst. Anschließend erfolgt die Provisionierung des Routers, entweder automatisch oder nach Eingabe der Zugangsdaten.

Bei DSL geben Sie im Router-Assistenten die Zugangsdaten für Internet und gegebenenfalls die Telefonie ein, der Router baut danach eine PPPoE-Verbindung auf. Bei Kabelinternet erfolgt die Anmeldung des Geräts über das Kabelnetz, oft automatisch durch Provisionierung, bei eigenen Geräten kann die Seriennummer bzw. MAC-Adresse hinterlegt werden müssen. Aktualisieren Sie nach der ersten Verbindung die Firmware und prüfen Sie Datum, Zeitzone und VoIP-Einstellungen.

Positionieren Sie den Router frei und zentral, wählen Sie 5 GHz für hohe Datenraten und 2,4 GHz für Reichweite und trennen Sie die SSIDs bei Bedarf. Kanalwahl auf automatisch oder auf einen wenig belegten Kanal reduziert Störungen, für latenzkritische Anwendungen wie Gaming empfiehlt sich LAN per Ethernet. Aktivieren Sie bei Bedarf Gast-WLAN, prüfen Sie Sicherheitseinstellungen mit WPA2/WPA3 und vergeben Sie starke Passwörter.

Prüfen Sie zunächst Verkabelung, Dosenanschluss und LEDs am Router, starten Sie das Gerät neu und testen Sie mit einem LAN-verbundenen Rechner. Bei DSL helfen eine kurze, intakte Hausverkabelung und das Entfernen alter TAE-Zwischenstecker, bei Kabel sollten Signalpegel und Dämpfungswerte im Routermenü unauffällig sein. Führen Sie Speedtests zu verschiedenen Zeiten durch und wenden Sie sich mit Messergebnissen und Protokollen an den Support, falls die vertraglich zugesicherten Werte dauerhaft unterschritten werden.